in Thüringen gibt die Aufmerksamkeit des Sammlers Heino Kirbst. So schreibt es die Ostthüringer Zeitung am 04.02.2917. Seit 30 Jahren sammelt der Hainspitzer und hat auf diese Weise rund 2.500 Karten rund um Camburg an der Saale angehäuft. Seine älteste Karte zeigt als Kupferstich Camburg im Jahre 1884.
Kategorie: Aktuelles
Frankfurter Sammler
Präsentieren kann man Ansichtskarten auch als Dianachmittag. Matthias Christop Hauß hat aus seiner Sammlung von rund 3.000 Frankfurter Ansichtskarten eine Auswahl bei einem AWO-Nachmittag gezeigt. Darüber berichtet die Neue Frankfurter Presse am 16.01.2017. Gezeigt wurden im Begegnungszentrum Gallus rund 100 Postkarten mit historischen Ansichten. Der 57-Jährige sammelt so einiges, Ansichtkarten aber erst seit fünf Jahren.
Karten von Köln-Riehl
Eine klaren Schwerpunkt auf den Stadtteil Köln-Riehl hat die Sammlung von Joachim Brokmeier. Der Sozialarbeiter im Ruhestand verbrachte große Teile seines Lebens in Riehl und beschäftigt sich inzwischen ausführlich und auch als Autor mit der Stadtteilgeschichte. Zuletzt erschien 2008 sein Werk “Köln-Riehl. Ein Stadtteil mit langer Tradition“. Neben einer Chronik des Stadtteils stellt er auf seiner Website auch seine neu erworbenen Karten ausführlicher vor. Inzwischen ist er bei der Karte Nummer 697 angekommen. Die Sammlung selbst ist deutlich umfangreicher, doch Karten nach 1960 veröffentlicht er nicht, weil die Gefahr von Urheberrechtsverletzungen dabei zu groß sind. Zur Website mit den Neuerscheinungen geht es hier.
Oschatz: Börse mit geringer Resonanz
Im sächsischen Oschatz gab es im November 2016 eine Ansichtskartenbörse. Veranstalter Günther Hunger war mit der Resonanz nicht recht zufrieden, schrieb die Leipziger Volkszeitung am 06.11.2016. Bereits zum achten Mal fand diese Börse in einer ehemaligen Kantine statt.
Darüber hinaus gibt es in Oschatz aber auch einen Philokartisten-Stammtisch, der sich bereit 96 mal getroffen hat. Der 97. Termin ist ab 19 Uhr am 7. Februar 2017 im Cafe Wentzlaff in 04758 Oschatz, Am Neumarkt. Thema ist die Eröffnung des ersten virtuellen Eisenbahn-, Post- und Ansichtskarten-Museums von Günther Hunger.
Historische Karten aus Jüchen

Garzweiler 1902 (Quelle: PM Gemeinde Jüchen)
Bereits sein drittes Buch mit historischen Ansichtskarten der Region hat der Heimatforscher Jürgen Kiltz im vergangenen November veröffentlicht. Dies meldete die NGZ am 26.11.2016. Schwerpunkt sind die Gemeinden Bedburdyck, Garzweiler und Kelzenberg. Der promovierte Romanist und pensionierte Studienrat hat in dem Werk 235 Karten abgebildet und kommentiert. Die älteste Karte mit einem Motiv aus Aldenhoven stammt aus dem Jahr 1895. Das Werk wurde von der Sparkasse und dem Kreisheimatbund mitfinanziert. In den nun drei Büchern mit rund 690 Ansichtskarten aus Jüchen, Hochneukirch, Holz, Otzenrath, Spenrath sowie den Alt-Gemeinden Bedburdyck, Garzweiler und Kelzenberg meint der Autor, einen “sehr hohen Prozentsatz” aller jemals für dieses Gebiet veröffentlichten Karten erfasst zu haben.
Kiltz, Jürgen: Die Gemeinden Bedburdyck, Garzweiler und Kelzenberg mit ihren Ortschaften auf Ansichtskarten. Ein geschichtlicher Streifzug. Jüchen: Förderverein Gemeindearchiv Jüchen 2016, 294 Seiten, ISBN: 978-3-00-053029-6, 20 EUR.
“Grüße aus dem Siegtal”
Einen Bildband mit rund 150 alten Ansichtskarten zum Siegtal hat der Historiker Thomas Bartolosch aus Betzdorf unlängst veröffentlicht. Der Studienrat im Hochschuldienst an der Universität Siegen konnte dabei auf die Sammlung seines Vater zurückgreifen, angereichert um weitere Exponate von Günter Gelhausen aus Breitscheidt und Burkahard Schäfer aus Schwalmtal. Erhalten haben sich wohl tausende von Ansichtskarten mit Motiven aus dem Siegtal, doch dies ist die erste Veröffentlichung zu diesen Karten von der Quelle der Sieg im Rothaargebirge bis zu ihrer Mündung in den Rhein.
Thomas A. Bartolosch: Grüße aus dem Siegtal. Eine Reise von der Quelle bis zur Mündung der Sieg. Ansichtskarten aus Kaiserreich und Weimarer Republik. Die Sammlungen Günter Gelhausen und Helmut Bartolosch, Siegen/Betzdorf: Selbstverlag 2015, 160 S., 148 Abb., ISBN 978-3-00-051131-8, 24,95 Euro.
DDR-Ansichtskarten
Ganz strikt DDR-Ansichtkarten sammelt Tino Garbisch aus Pretzin. Porträtiert hat ihn die Volksstimme bereits am 4.12.2016. Rund 12.000 Karten – ohne Doppel – umfasst die Kollektion, geordnet nach Bezirken und Kreisen. Fünf Jahre hat der 41-Jährige für diesen Aufbau durch Zukäufe gebraucht. Zuletzt hat er einen Karton mit 3.000 Karten ersteigert.
Sammler-Verein in Rostock vor Gründung
Der Rostocker Briefmarkensammlerverein Hansephil will eine eigene Sparte für Philokartisten gründen. Bisher haben die Ansichtskartensammler aus Rostock und der weiteren Umgebung keinen eigenen Treffpunkt. Das soll sich im Februar ändern. Am 18. Februar beginnt die Gründungsversammlung um 10 Uhr in der Gaststätte Panda Asia in der Alten Warnemünder Chaussee in Lütten Klein. Erwartet werden 60 bis 80 Interessenten. Anschließend findet bis gegen 16 Uhr eine Ansichtkartenbörse statt, es ist auch Gelegenheit zum Tausch. Auch eine ausführliche Beratung wird angeboten.
Anmeldungen zum Treffen und Kontakt: Telefon: 0172-381 82 01 oder 0381-121 83 53; E-Mail an: g.ehlert47@gmail.com oder horst.jann@kabelmail.de.
Werdohl in alten Ansichten
Auch in Werdohl werden Ansichtskarten gesammelt. Darüber berichtet come-on.de am 1. Januar 2017. Eine Sammlung von 250 Karten zu dieser Stadt im märkischen Sauerland hat Manfred Smigalski in 20 Jahren aufgebaut. Sortiert sind die Karten nach räumlichen Kriterien. Die Sammlung soll demnächst auf der Website des örtlichen Heimat- und Geschichtsvereins vorgestellt werden.
Karten aus Darmstadt
Den Sammler Horst W. Udluft porträtierte das Darmstädter Echo am 14. Januar 2017. Der mittlerweile 75-Jährige hat inzwischen 6.000 Karten mit Darmstädter Motiven und dabei besonders seine Heimat Eberstadt gesammelt. Nach Straßenzügen geordnet füllen die Karten, von denen die ältestens vom Ende des 19. Jahrhunderts sind, zehn Alben. Udluft sammelt systematisch seit der Mitte der 60er Jahre. In den 90er Jahren hat er auch schon einmal eine Ausstellung mit seinen Karten bestückt.