Hannover auf alten Ansichtskarten

Hannover hat es gut. Denn mindestens vier Sammlungen zeigen online Postkarten aus dieser Stadt.

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„Postkarten-Archiv“ (Screenshot)

Andreas-Andrew Bornemann hat in seinem Postkarten-Archiv mit gleichnamiger Website ein Konvolut von rund 6.700 Karten aus seinem Privatarchiv online gestellt. Sie zeigen Hannover in seinen Stadtteilen, Linden-Limmer „und den Rest der Welt“. Und das bedeutet: Artisten, Tätowierte, Schaubuden, Zirkusunternehmen, Stummfilmstars und Matrosen. Aber auch Karten zu Großstädten von Berlin bis Rom.

Die Orts-Karten werden mit ihrer Frontseite gezeigt, außer einer mitunter straßengenauen Ortsangabe und dem Datum des Poststempels finden sich keine weiteren Angaben. Anders steht es mit den Motivkarten. Sie werden in ausführlich Texte eingebettet. So erfährt der Besucher viel über Zirkusfamilien, Panoptiken und bei den Stummfilstars ist zumeist eine ausführlichere Biographie beigefügt. Auch die Geschichte einzelner Ansichtskartenverlage, z.B. des Ross Verlags, kommt nicht zu kurz.

Kleine Schätze auf sturmfest.de (Screenshot)

„Hannover im Wandel der Zeit“. So ist die Website von Jürgen Hameister überschrieben, der sich seit über 15 Jahren mit Ansichtskarten befasst. Seine besonderen Sehenswürdigkeiten hat er in der Rubrik „Kleine Schätze“ zusammengestellt, weitere Rubriken lauten „Straßen und Plätze“, „Soldatenleben“ oder auch „Kaiser Wilhelm II.“. Und in der Rubrik „Werbekarten ab 1890“ gibt es natürlich auch Karten, die Kekse zeigen. Zur Website geht es hier.

Ein weiterer Sammler aus Hannover ist Thomas Müller. Auch er zeigt Karten aus seiner Sammlung auf einer eigenen Website hannover-postkarten.npage.de. Sortiert nach Altstadt, Stadtteilen und besonderen Gebäuden sind jüngere und ältere Karten bunt gemischt. Etwas irritierend platziert zeigt sich dazwischen auch Google-Werbung.

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Website-Logo von Th. Müller (Screenshot)

Ansichten aus List und Oststadt zeigen Sven & Claudia Hörner auf lister-ansichten.de. Neben ausführlichen Texten zur Historie dieser Ortsteile präsentieren die beiden Sammler ihre Bildpostkarten in nach Plätzen und Straßen sortierten Ordnen.

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